Tourismus

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Grafik 1: Monatliche Entwicklung der Logiernächte in Hotel- und Kurbetrieben


Grafik 2: Logiernächte nach Herkunftsländern in Hotel- und Kurbetrieben


Grafik 3: Logiernächte im Jahresverlauf in Hotel- und Kurbetrieben

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Trotz des starken Frankens konnten die Übernachtungszahlen in Thurgauer Hotel- und Kurbetrieben 2016 nahezu gehalten werden. Der erneute Rückgang von Gästen aus Deutschland wurde durch mehr Besucher aus der Schweiz weitgehend ausgeglichen. Insgesamt wurde im Jahr 2016 knapp 418'000 Mal in Thurgauer Hotel- und Kurbetrieben übernachtet. Während in der ersten Jahreshälfte mehr Logiernächte registriert wurden, brachen die Zahlen in der zweiten Jahreshälfte etwas ein.

Übernachtungsrekord von Gästen aus der Schweiz

Der Tourismus im Thurgau ist wesentlich von Gästen aus der Schweiz und aus Deutschland geprägt. Vier von fünf Logiernächten entfallen auf diese beiden Herkunftsländer (66 % Schweiz, 17 % Deutschland).

Im Jahr 2016 generierten Gäste aus der Schweiz im Thurgau einen neuen Logiernächterekord. Knapp 277'000 Übernachtungen in Hotel- und Kurbetrieben wurden gezählt, 1,6 % mehr als im Vorjahr - so viele wie noch nie zuvor.

Deutlich weniger Gäste aus Deutschland

Demgegenüber nahm die Zahl der Logiernächte von Gästen aus Deutschland erneut ab. Mit 71'000 Übernachtungen, 5'100 oder 6,7 % weniger als im Vorjahr, wurde das niedrigste Ergebnis seit 1999 ausgewiesen.

Unter den übrigen Herkunftsländern - die jedoch nur Anteile von 2,1 % oder weniger am Total der Logiernächte ausmachen - stechen die Gäste aus Polen hervor, die im Jahr 2016 2'300 zusätzliche Logiernächte generierten. Auch von Gästen aus Spanien und Rumänien wurde ein Logiernächteplus von mehr als 500 erzielt. Gäste aus Italien, Österreich und Ungarn übernachteten hingegen deutlich seltener im Kanton Thurgau.

Thurgau als typische Sommerdestination

Am meisten Logiernächte gibt es in den Monaten Mai bis September: über 40'000 Logiernächte je Monat wurden im Jahr 2016 in diesem Zeitraum gezählt.
Der durchschnittliche Jahresverlauf der Thurgauer Übernachtungszahlen unterscheidet sich mit einer einmaligen Spitze im Sommer von demjenigen der Gesamtschweiz (Grafik 3). Die Schweiz weist eine Spitze im Februar/März und eine zweite im Juli/August auf. 

Zwar kommen in den Sommermonaten mehr Gäste in den Thurgau, doch ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Januar bis März höher. Während dieser Monate bleiben die Besucher 2,4 Nächte, in den Sommermonaten 2 Nächte oder weniger. 
Über der ganze Jahr gesehen betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Thurgauer Hotel- und Kurbetrieben 2016 wie im Vorjahr 2,1 Nächte. Damit liegt sie leicht über dem Gesamtschweizer Niveau (2,0 Nächte).

Sowohl die Betten- als auch die Zimmerauslastung sind im Jahr 2016 im Kanton Thurgau etwas gestiegen und lagen bei 32 %. Damit bewegen sie sich deutlich unter den Gesamtschweizer Werten (42 % bzw. 52 %).

Viele Übernachtungen am See

In Fischingen wird am häufigsten in Hotel- und Kurbetrieben übernachtet. Betrachtet man nur die Hotelbetriebe, führt Kreuzlingen vor Frauenfeld, Arbon und Horn die Tabelle an. Besonders häufig wird in den Gemeinden am See übernachtet, wo sich rund die Hälfte der Thurgauer Hotelbetriebe befindet.

Tabellen

 

Zeitreihen Kalenderjahre

Ankünfte und Logiernächte in Hotel- und Kurbetrieben, Schweiz und Kanton Thurgau, 1992-2016
Angebot und Nachfrage in geöffneten Hotel- und Kurbetrieben, Kanton Thurgau 2005-2016
Logiernächte nach Herkunftsland der Gäste, Kanton Thurgau,_1992-2016
Logiernächte in Hotel- und Kurbetrieben nach Monaten, Kanton Thurgau, 2005-2016
Ankünfte und Logiernächte in Hotel- und Kurbetrieben in ausgewählten Gemeinden, Kanton Thurgau, 2005-2016

Datenquelle: Bundesamt für Statistik, Beherbergungsstatistik

 

Erhebung und Begriffe

Die Ausführungen auf dieser Website basieren auf der Beherbergungsstatistik des Bundesamts für Statistik.
->  Beherbergungsstatistik

Begriffserklärungen und Definitionen finden Sie im
-> Glossar

 

Weitere Informationen

Thurgau Tourismus
Informationen zu Tätigkeiten und Statistiken von Thurgau Tourismus
-> Jahresbericht 2015

Bundesamt für Statistik

-> Tourismus


In seiner Publikation "Schweizer Tourismusstatistik 2015" stellt das Bundesamt für Statistik vielseitige Informationen zur Beherbergungsstatistik sowie zum Reiseverhalten der Schweizer Bevölkerung zur Verfügung.

In der interaktiven Datenbank des Bundesamts für Statistik (Thema Tourismus) können Daten der Beherbergungsstatistik (HESTA) nach individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden.