Steuerfüsse

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Steuerfuesse_Gemeinden_2016.jpg
Grafik 1: Gemeindesteuerfüsse 
der Politischen Gemeinden

Steuerfüsse.jpg

Grafik 2: Staats-, Gemeinde- und Schulsteuerfüsse

Grafik_2_Gesamsteuerfuss_2016.jpg
Grafik 3: Anzahl Gemeinden mit einem Gesamtsteuerfuss
für juristische Personen von ...%.

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Gemeindesteuerfüsse mehrheitlich stabil

Die grosse Mehrheit der Politischen Gemeinden lässt 2016 ihren Steuerfuss unangetastet. Jene Gemeinden, die den Steuerfuss bewegten, senkten ihn häufiger, als dass sie ihn erhöhten. Dies im Gegensatz zum Vorjahr, als es erstmals seit der Jahrtausendwende zu mehr Erhöhungen als Senkungen gekommen war. Der durchschnittliche, nach der Einwohnerzahl gewichtete Gemeindesteuerfuss nahm gegenüber 2015 geringfügig ab und erreichte 58,4 %. Vor zehn Jahren war dieser mit 66,8 % noch deutlich höher.

Anzahl Gemeinden mit

2012

2013

2014

2015

2016

Senkungen

18

10

13

5

8

keine Veränderungen

61

68

65

67

67

Erhöhungen

1

2

2

8

5

Total Politische Gemeinden

80

80

80

80

80

Den tiefsten Steuerfuss hat seit sechs Jahren die Gemeinde Horn (2016: 32 %). Gemeindesteuerfüsse von unter 40 % finden sich auch in den Gemeinden Tägerwilen und Warth-Weiningen (je 35 %) sowie Bottig­hofen (36 %). Am höchsten ist der Gemeindesteuerfuss in Arbon (76 %), ebenfalls zum sechsten Mal in Folge. Steuerfüsse von 70 % und mehr verzeichnen zudem die Gemeinden Raperswilen, Romanshorn, Amlikon-Bissegg und Bischofszell (Grafik 1).

Schulsteuerfüsse leicht tiefer 

Nachdem in den vergangenen Jahren die Schulsteuerfüsse nur vereinzelt angehoben worden waren, kam es 2016 in zwölf der 74 Schulgemeinden zu Erhöhungen. Das ist hauptsächlich auf einen Anstieg in zwei Sekundarschulgemeinden zurückzuführen, welchen elf dieser zwölf Schulen angehören. Gesenkt wurden die Steuerfüsse hingegen in 15 Schulgemeinden. Am tiefsten ist der Schulsteuerfuss 2016 mit 67 % erneut in Salenstein. Der höchste Schulsteuerfuss liegt bei 107 % (Vorjahr 105 %) und findet sich neu in den Schulgemeinden Arbon, Freidorf-Watt und Roggwil.

Bottighofen am steuergünstigsten

Die Gesamtsteuerfüsse – die Summe aus Staats-, Gemeinde-, Schulgemeinde- und Kirchgemeindesteuer – sind 2016 in etwas mehr als jeder vierten Gemeinde gesunken. Damit setzt sich auch in diesem Jahr der Trend zu tieferen Gesamtsteuerfüssen fort (Grafik 2).

Der niedrigste Gesamtsteuerfuss im Kanton Thurgau findet sich 2016 erneut in Bottighofen. Für die evangelische Bevölkerung beträgt dieser 231 %, für die katholische 237 %. Den höchsten Gesamtsteuerfuss haben die evangelischen Steuerpflichtigen in Arbon (320 %), die katholischen in Raperswilen (322 %) und Arbon (321 %).

Publikation

Ausführliche Resultate zu den Gesamtsteuerfüssen 2016 können der Statistischen Mitteilung Nr. 5/2016 entnommen werden.
Steuerfüsse 2016, Steuerkraft 2015
 

Tabelle

Gesamtsteuerfüsse nach Gemeinden und Bezugsgruppen, Kanton Thurgau, 2016
Steuerfüsse der Politischen Gemeinden, Kanton Thurgau,_2000–2016

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Erhebung und Begriffe

Die Steuerfüsse werden jährlich von der kantonalen Steuerverwaltung zusammengetragen.

Begriffserklärungen und Definition finden Sie im
-> Glossar