Gebäude- und Wohnungsbestand

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Grafik 1: Veränderung des Gebäudebestands mit Wohnnutzung zwischen 2009 und 2014

 

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Grafik 2: Gebäude nach Gebäudekategorien und Bauperiode


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Grafik 3: Wohngebäude nach Gebäudekategorie, 1990 bis 2010 

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Karte 1: Anteil Einfamilienhäuser am Total der Gebäude mit Wohnnutzung 

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Über 60‘000 Gebäude mit Wohnnutzung
Ende 2014 gab es im Kanton Thurgau knapp 63‘000 Gebäude mit Wohnnutzung. Verglichen mit dem Vorjahr nahm der Bestand um 668 Gebäude zu. Auch die Anzahl Wohnungen entwickelte sich dementsprechend und erreichte 2014 gut 125‘000, rund 2‘200 mehr als im Vorjahr.

Starker Anstieg des Wohngebäudebestands
Seit dem Jahr 2000 hat sich der Gebäudebestand mit Wohnnutzung um rund 10‘000 Wohngebäude erhöht. Dies entspricht eine Zunahme von knapp 20 %. Zwischen 2009 und 2014 hat er um 6 % zugenommen (Grafik 1).

Infolge des Baubooms der letzten Jahre ist der Wohngebäudebestand im Kanton Thurgau vergleichsweise jung. Gut 40% der bestehenden Wohngebäude wurden nach 1980 erbaut. Besonders hoch ist der Anteil an neuen Bauten bei den Einfamilienhäusern. Rund die Hälfte der Einfamilienhäuser wurde nach 1980 gebaut (Grafik 2). Dieser Wert liegt etwa 10 Prozentpunkte über dem landesweiten Schnitt. Gleichzeitig ist jedoch auch der Anteil an sehr alten Wohnbauten relativ hoch. Knapp ein Viertel aller Gebäude mit Wohnnutzung wurde vor 1919 erstellt (CH: 20 %).

Einfamilienhäuser überwiegen
Im Thurgau sind 62 % der Gebäude mit Wohnnutzung Einfamilienhäuser (CH: 57 %). Die übrigen Gebäude bestehen fast zu gleichen Teilen aus Mehrfamilienhäusern und Gebäuden mit Mischnutzung. Die Zusammensetzung der Gebäudestruktur schwankt von Gemeinde zu Gemeinde stark (Karte 1).

Seit 1990 hat der Anteil Einfamilienhäuser am Gebäudebestand mit Wohnnutzung zugenommen. 1990 betrug dieser 54 % und stieg bis zur Jahrtausendwende auf rund 59 % und schliesslich auf 62 % im Jahr 2014. An Gewicht verloren haben in den letzten Jahren Wohngebäude mit Nebennutzung und mit teilweiser Wohnnutzung. Der Anteil Mehrfamilienhäuser blieb seit 1990 in etwa konstant (Grafik 3).

Leichter Trend zu höheren Gebäuden mit mehr Wohnungen
Nicht einmal jedes zehnte Wohngebäude im Kanton Thurgau verfügt über mehr als drei Stockwerke. Die grosse Mehrheit der Wohngebäude sind 2 oder 3 Stockwerke hoch (85 %). Seit 2010 zeichnet sich ein leichter Trend zu höheren Bauten ab. Bei den zwischen 2011 und 2014 entstandenen Gebäuden lag der Anteil der Wohngebäude mit mehr als drei Stockwerken bei knapp 13 %. Parallel dazu nahm auch die Zahl der Wohnungen pro Gebäude zu. Insgesamt gibt es nur in knapp 9 % der Thurgauer Wohngebäude mehr als fünf Wohnungen. Bei den zwischen 2011 und 2014 fertiggestellten Gebäuden ist dieser Anteil mit 17% fast doppelt so hoch.

4-Zimmer-Wohnungen am häufigsten
Fast 30 % aller Wohnungen im Kanton sind 4-Zimmer-Wohnungen. Je gut 20 % machen 3- und 5-Zimmer-Wohnungen aus, während rund 17 % der Wohnungen über sechs Zimmer oder mehr verfügen. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 115 m2. Rund ein Viertel aller Wohnungen sind grösser als 150 m2. Andererseits weisen nur gut 5 % der Wohnungen eine Wohnfläche von weniger als 50 m2 aus.

Tabellen

Ebene Kanton

 Gebäude mit Wohnnutzung nach Gebäudekategorien und Bauperioden, 2014
 Durchschnittliche Wohnfläche nach Bauperioden und Anzahl Zimmer, 2014
 Wohnungen nach Anzahl Zimmer, Flächenklassen und Gebäudekategorie, 2014
Ebene Gemeinden
 Gebäude mit Wohnnutzung nach Gebäudekategorien und Gemeinden, 2014
 Gebäude mit Wohnnutzung nach Bauperioden und Gemeinden, 2014
 Wohnungen nach Gebäudekategorien und Gemeinden, 2014
 Wohnungen nach Anzahl Zimmer und Gemeinden, 2014
Zeitreihen  
 Gebäude mit Wohnnutzung nach Gemeinden, 1970-2014
-> frühere Jahre

Thematische Karten

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Erhebung

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) des Bundesamtes für Statistik.

 

Weitere Informationen

Bundesamt für Statistik
-> Gebäude und Wohnungsstatistik
-> Interaktive Datenbank Gebäude und Wohnungen