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Bevölkerung 2009

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Grafik: Bevölkerungs-wachstum nach Bezirken

 

Grafik: Prozentuale
Veränderung der
Wohnbevölkerung

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Bevölkerung wächst nach wie vor kräftig
(Die Daten wurden am 1. Juli 2010 revidiert)

Ende 2009 hatten 244'365 Personen ihren festen Wohnsitz im Kanton Thurgau - rund 3'120 Einwohnerinnen und Einwohner mehr als im Vorjahr. Der Bevölkerungszuwachs von 1,3 % war stattlich, auch wenn er hinter dem starken Wachstum von 1,6 % vom Vorjahr zurückblieb.

Bezirk Kreuzlingen als Bevölkerungsmagnet
Im Bezirk Kreuzlingen, der bereits in den vergangenen Jahren stark gewachsen war, nahm die Bevölkerung mit 2,3 % auch im Jahr 2009 markant zu. Viele neue Einwohnerinnen und Einwohner gab es auch in den Bezirken Diessenhofen und Frauenfeld.

Bevölkerungswachstum in 63 Gemeinden
Im Jahr 2009 sind die Einwohnerzahlen in 63 der 80 Thurgauer Gemeinden gestiegen. 15 Gemeinden hatten ein Wachstum von mehr als zwei Prozent. Am stärksten wuchs die Bevölkerung prozentual in den Gemeinden Lengwil (6,5 %), Dozwil (6,1 %) und Münsterlingen (4,5 %). Absolut – d.h. in Anzahl Personen – nahm die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in den Gemeinden Kreuzlingen (+500 Personen), Frauenfeld (+295) und Amriswil (+174) am kräftigsten zu. Unter den zehn grössten Gemeinden waren Kreuzlingen und Aadorf die Wachstumsleader (2,7 % und 2,0 %).

Wachstum der ausländischen Wohnbevölkerung verlangsamt sich
Ende 2009 hatten im Kanton Thurgau rund 50'850 Personen der ständigen Wohnbevölkerung eine ausländische Nationalität. Dies entspricht einem Anteil von fast 21 %. Innert Jahresfrist stieg die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um rund 1’550 Personen. Mit einem Plus von 3,2 % fiel der Zuwachs im Jahr 2009 jedoch deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Absolut wuchs der Bevölkerungsanteil mit ausländischem Pass am kräftigsten in den Gemeinden Kreuzlingen (+386 Personen), Amriswil (+93) und Frauenfeld (+82). Bis auf Rickenbach liegen die fünf Gemeinden mit den höchsten Ausländeranteilen am See: Kreuzlingen (49 %), Münsterlingen (34 %), Gottlieben (33 %), Rickenbach (32 %) und Tägerwilen (31 %).

Beschleunigter Zuwachs der schweizerischen Wohnbevölkerung
Die Hälfte der 3'120 zusätzlichen Einwohnerinnen und Einwohner sind schweizerischer Nationalität. Die inländische Wohnbevölkerung erhöhte sich mit einem Plus von 0,8 % spürbar stärker als in den Vorjahren; 2005 bis 2008 pendelte der Zuwachs jeweils zwischen 0,5 und 0,6 %. Die Schweizer Staatsbürger zogen am liebsten in die Gemeinden Frauenfeld (+213 Personen), Aadorf (+134) und Weinfelden (+131).

Immer weniger junge Menschen im Thurgau
Unaufhaltsam verschiebt sich die Altersstruktur im Kanton nach oben. Ende 2009 lebten 55'231 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren im Thurgau, dies sind 378 Personen weniger als im Vorjahr. Ihr Anteil an der ständigen Wohnbevölkerung macht inzwischen 22,6 % aus, 2005 waren es noch 24,1 %. Im gleichen Zeitraum stieg hingegen der Anteil der Menschen über 65 Jahre von 14,6 % auf 15,2 %. Im landesweiten Vergleich leben jedoch nach wie vor mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Thurgau und weniger Menschen im Rentenalter.


Ausführliche Resultate zur "Wohnbevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2009" können der Statistischen Mitteilung Nr. 1/2010 entnommen werden (Datenstand: Februar 2010).

->Statistische Mitteilungen Nr1/2010 (Datenstand 1. Februar 2010) [581 KB]


Tabellen

Wohnbevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2009 nach Nationalität und Geschlecht
Datenstand: 1. Juli 2010
(Quelle: Kantonale Bevölkerungserhebung)

[15.0 KB] [53.0 KB]
Wohnbevölkerung der Gemeinden nach Nationalität und Geschlecht, 2005-2009
Datenstand: 1. Juli 2010
(Quelle: Kantonale Bevölkerungserhebung)
[44.0 KB] [98.0 KB]
Wohnbevölkerung der Gemeinden 1990, 2000, 2008 und 2009
Datenstand: 1. Juli 2010
(Quellen: Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung,
Kantonale Bevölkerungserhebung)
[16.0 KB] [98.0 KB]
Wohnbevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2009 nach Altersklassen
Datenstand 1. Juli 2010
(Quelle: Kantonale Bevölkerungserhebung)
[18.0 KB] [43.0 KB]

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Frühere Jahre

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Thematische Karten

-> Thematische Karten zum Thema Bevölkerung

 

Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung gemäss ESPOP-Statistik des Bundesamts für Statistik

In der kantonalen Bevölkerungserhebung wird lediglich der Bestand der ständigen Wohnbevölkerung am Jahresende erhoben. Will man erfahren,  in welchem Ausmass Geburten, Todesfälle, Zuwanderungen und Abwanderungen zur Veränderung des Bevölkerungsbestandes beitragen, ist auf die ESPOP-Statistik des Bundesamts für Statistik zurückzugreifen. Diese ist eine Synthesestatistik, welche verschiedene Datenquellen miteinander verbindet. Sie verwendet die Methode der Bevölkerungsfortschreibung, welche ausgehend von der Bevölkerungszahl zu Beginn eines Kalenderjahres über die natürlichen Bevölkerungs- und die Wanderungsbewegungen den Bevölkerungsstand per Ende des Kalenderjahres ermittelt. Aufgrund der unterschiedlichen Erhebungsmethode und Datenquellen sowie wegen einer etwas anderen Abgrenzung der ausländischen Wohnbevölkerung (in der ESPOP-Statistik werden auch Kurzaufenthalterinnen und Kurzaufenthalter mit einer Aufenthaltsdauer von über einem Jahr sowie internationale Funktionäre und Diplomaten mitgezählt) ergeben sich leichte Differenzen zur kantonalen Bevölkerungserhebung, welche den Bestand der ständigen Wohnbevölkerung gemäss den Einwohnerregistern der Politischen Gemeinden erhebt.

Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Gemeinden, Geschlecht und Heimat, Kanton Thurgau, Jahr 2008
(Quelle: Bundesamt für Statistik, ESPOP)
[153 KB]
 
 
 
 
13. Juli 2010