|  Grafik 1: Beschleunigtes Wachstum der älteren Bevölkerung  Grafik 2: 1960 gab es mehr junge und weniger ältere Bevölkerung
(Bildvergrösserung: Klicken Sie auf die Graphik) | Die demografische Alterung der Bevölkerung nimmt von Jahr zu Jahr zu. So reduzierte sich erneut im Jahr 2012 die jüngere Bevölkerung unter 20 Jahre, während vor allem die ältere Bevölkerung (über 64-Jahre) kräftig zugenommen hat (Grafik 1). Sowohl im Thurgau als auch in der Schweiz sinkt der Anteil unter 20-Jährigen an der Bevölkerung kontinuierlich, im Thurgau sogar etwas schneller als in der Schweiz. Im Jahr 2000 lag im Thurgau der Anteil der unter 20-Jährigen an der Bevölkerung mit 26 % noch deutlicher über demjenigen der Schweiz (23 %). Inzwischen liegen die Anteile dichter zusammen (Thurgau 2012: 21,3 %; Schweiz 2011*: 20,6 %). Mehr jüngere Bevölkerung hat der Kanton Thurgau vor allem in der Altersklasse der 15-24-Jährigen, gleichzeitig leben weniger 65-Jährigen und Ältere im Kanton als in der Schweiz. Allerdings sind im Thurgau die geburtenstarke Jahrgänge im Vergleich zur Schweiz übervertreten und erreichen bereits in einigen Jahren das Rentenalter. Während die jüngere Bevölkerung abnimmt, steigt die Zahl der Menschen, die über 64 Jahre alt sind. Der Anteil der Personen im Rentenalter ist seit 2000 im Thurgau von 14 % auf 16 % im Jahr 2012 gestiegen (Schweiz von 15 % auf 17 % im Jahr 2011). Die Altersstruktur der Bevölkerung ist in den einzelnen Gemeinden stark unterschiedlich. Vergleichsweise viele Rentnerinnen und Rentner lebten Ende 2012 in den Gemeinden Berlingen, Bottighofen, Neunforn, und Steckborn. In Berlingen liegt der Anteil der über 64-Jährigen - wie im Vorjahr - mit 24 % am höchsten (Kantonsschnitt: 16 %). Die junge Bevölkerung (unter 20 Jahre) war hingegen zahlreich vertreten in den Gemeinden Schönholzerswilen (28 %), Hohentannen, Wilen, Braunau und Dozwil (jeweils rund 27 %, Kantonssschnitt: 21,3 %). *Angaben für 2012 liegen noch nicht vor (Stand: März 2013) |